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Die Gemäldegalerie Alte Meister im Dresdner Zwinger gehört zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Gezeigt wird europäische Malerei vom 15. bis 18. Jahrhundert. Mit zeitgenössischer Kunst hat das Haus nichts zu tun, für die Einordnung der Dresdner Sammlungslandschaft ist es aber der Ausgangspunkt.
Georado in Dorfhain ist eine Stiftung und ein Besucherbergwerk, aus dem früheren Elrado hervorgegangen. Gezeigt werden Bergbau und Regionalgeschichte, dazu kommen Wechselausstellungen mit freiem Eintritt. Es ist ein Museums- und Erlebnisort, kein Galeriebetrieb.
Das Kulturzentrum Faust arbeitet seit 1991 in einer ehemaligen Bettfedernfabrik in Hannover-Linden. Neben Konzerten, Partys und Bühnenprogramm gibt es Ausstellungsflächen und die Mephisto Kunsthalle. Kunst ist hier ein Programmteil unter vielen, kein Schwerpunkt, was den Ort eher zur Szeneadresse als zur Sammleradresse macht.
LUMAS betreibt in Hannover eine Filiale der Editionskette, die Fotografie und Grafik in limitierten Auflagen verkauft. Die Auflagen sind größer als im klassischen Editionshandel, entsprechend niedriger liegen die Preise. Für den Einstieg ist das ein niedrigschwelliger Weg, mit dem Sammeln signierter Kleinauflagen hat es allerdings wenig zu tun.
Die Galerie Peter Zimmermann in Mannheim führt ein Programm zeitgenössischer Malerei, darunter Enrico Castellani und Frank Gerritz. Zum Betrieb gehören Messebeteiligungen und eigene Publikationen. Termine sind auch außerhalb der Ausstellungszeiten möglich, was den direkten Zugang zu Arbeiten erleichtert.
Die Werkschau Made in Sachsen zeigt in Chemnitz Projekte und Werke sächsischer Kreativer als zeitlich begrenztes Schaufenster. Ausgestellt wird nach Bewerbung, das Format wechselt jährlich. Es ist eine Leistungsschau der Kreativwirtschaft, keine Galerie mit festem Programm.
Konstanze Wolter führt in Chemnitz die Galerie e.artis contemporary und zeigt zeitgenössische Positionen. Verkauft wird auch online, mit Probehängung, kunstsicherem Versand und Rückkaufoption. Diese Konditionen sind im Galeriebetrieb ungewöhnlich und senken das Risiko beim ersten Kauf deutlich.
Die Galerie Dolge in Magdeburg führt ein breit angelegtes Programm zeitgenössischer Kunst und bietet daneben Dienstleistungen rund um Rahmung und Vermittlung. Im Programm stehen neben Künstlern auch bekannte Namen aus Musik und Unterhaltung wie Udo Lindenberg, Janosch und Otto Waalkes. Das ist eher Publikumsgalerie als kuratiertes Programm, was die Einstiegsschwelle senkt.
Ralf Wilhelm Schmidt arbeitet in Schwielowsee als freier Künstler und hat sich auf realistische Bleistiftzeichnungen von Tieren und Natur festgelegt. Angeboten werden Originale und limitierte Editionen, dazu kommen Workshops im Atelier. Es ist damit weniger eine Galerie als ein Künstleratelier mit Direktvertrieb, was für Einsteiger den Vorteil hat, dass der Weg zum Werk kurz ist.
Der Kunstverein Paderborn wurde 1968 gegründet und zeigt junge Kunst in Malerei, Grafik, Plastik, Architektur, Objektkunst, Fotografie und neuen Medien. Ziel ist die Förderung und die öffentliche Auseinandersetzung mit Gegenwartskunst. Als Verein verkauft er nicht, sondern vermittelt, was das Programm freier macht als im Galeriebetrieb.