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Die Galerie Raphael in Frankfurt am Main handelt mit Druckgrafik und Multiples von der klassischen Moderne bis in die Gegenwart. Im Programm stehen Namen wie Braque, Chagall, Max Ernst und Sonia Delaunay neben zeitgenössischen Positionen. Für Einsteiger in die Druckgrafik ist die Preisspanne damit ungewöhnlich breit, der Schwerpunkt liegt aber klar auf gesicherten Namen.
Die Galerie Thomas Hühsam in Offenbach zeigt aktuelle und moderne Kunst und ist auf Messen präsent. Im Programm stehen Positionen wie Jim Avignon, Roman Klonek und Christof Kohlhöfer, also Arbeiten zwischen Popkultur und Malerei. Für Sammler von Grafik und Editionen ist dieses Umfeld besonders ergiebig.
Die Staatsgalerie Stuttgart zeigt Malerei, Skulptur und Graphik vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf der klassischen Moderne, darunter Oskar Schlemmers Figurinen zum Triadischen Ballett, Matisse-Rückenakte und mehrere Arbeiten Picassos. Die Graphische Sammlung wird nur in Wechselausstellungen gezeigt, ein Besuch lohnt also nur mit Blick auf das laufende Programm.
Die GEDOK Stuttgart ist eine Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde und betreibt ein eigenes Atelierhaus mit Galerie, Ballettsaal sowie Wohn- und Gastateliers. Zum Programm gehört ein Künstlerinnenaustausch mit Brünn, Cardiff, Lodz, Samara und weiteren Städten. Der Fokus liegt auf Förderung und Vernetzung, nicht auf dem Verkauf.
Das Porzellanatelier Claudia Biehne arbeitet auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei, wo mehr als hundert Künstler und mehrere Galerien ansässig sind. Gefertigt werden Skulpturen, Wandbilder und Unikatleuchten aus Porzellan. Es ist ein Atelier mit Direktverkauf, kein Galeriebetrieb, dafür mit direktem Zugang zur Herstellung.
Die Galerie Schwind wurde 1989 in Frankfurt am Main gegründet und führt seit langem einen zweiten Standort in Leipzig. Karl Schwind hatte schon vor der Gründung Kontakt zur jungen Kunstszene in Leipzig und Dresden, weshalb Leipziger Positionen von Anfang an zum Programm gehören. Mit Mattheuer, Sitte und Hachulla deckt die Galerie die Leipziger Schule in […]
Das Museum der bildenden Künste Leipzig zeigt Gemälde, Grafik und Skulptur von den Alten Meistern bis zur Gegenwart. Die Grafische Sammlung ist der für Editionssammler relevante Teil des Hauses, wird aber nur in Wechselausstellungen gezeigt. Im Kontext der Leipziger Szene ist das MdbK die institutionelle Klammer zwischen Hochschule, Spinnerei und Markt.
Die Kunsthalle der Sparkasse Leipzig zeigt Wechselausstellungen mit Schwerpunkt auf der Leipziger Schule und pflegt eine digitale Sammlung. Getragen wird sie von einer Sparkassenstiftung, der Eintritt ist frei. Für die Einordnung der Leipziger Szene ist das Haus neben MdbK und Spinnerei die dritte feste Größe.
Die Galerie Maribondo in Worpswede versteht sich als inklusive Galerie und verbindet Ausstellungsraum, Café und Treffpunkt im Blauen Haus. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema Demenz und der künstlerischen Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Es geht dabei weniger um Marktkunst als um Teilhabe, was den Ort von einem Galeriebetrieb unterscheidet.
Die Galerie mit Weitblick in Radebeul zeigt die Malerei von Doro Kuhbandner an der Oberen Bergstraße. Es handelt sich um ein Künstleratelier mit eigener Präsentation, Arbeiten sind direkt verkäuflich. Der Vorteil liegt im unmittelbaren Kontakt zur Künstlerin, ein kuratiertes Fremdprogramm gibt es nicht.