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Die Galerie 149 in Bremerhaven ermöglicht Künstlerinnen und Künstlern aus Fotografie, Grafik, Malerei und Plastik regelmäßig Ausstellungen. Getragen wird sie als Verein mit Satzung und Mitgliedschaft. Der Zuschnitt ist nichtkommerziell, was das Programm breiter und weniger marktorientiert macht.
Der Jenaer Kunstverein bespielt die Galerie im Stadtspeicher, den Frommannschen Skulpturengarten und Skulpturenstandorte im Botanischen Garten. Neben Ausstellungen gehören Literatur, Konzerte, Performances und eine Artist Residency zum Programm. Als Verein finanziert er sich über Mitgliedschaften und Spenden, verkauft also nicht, sondern vermittelt.
Die Kunsthalle Lausitz in Cottbus zeigt Positionen aus der Region, darunter Hans Scheuerecker und Günther Rechn. Werke lassen sich nicht nur kaufen, sondern auch mieten. Diese Mietoption ist im deutschen Galeriebetrieb ungewöhnlich und senkt die Schwelle für den ersten Kontakt mit einem Original erheblich.
Unter dem Namen Galerie am Domhof führen die Kunstsammlungen Zwickau ihr Haus, zu dem auch das Max-Pechstein-Museum gehört. Die Sammlung umfasst Gemälde, Grafik, Plastik und Mineralogie, der Schwerpunkt liegt also breiter als der Galeriename vermuten lässt. Für Grafiksammler ist der Pechstein-Bestand der eigentliche Anlass für einen Besuch.
Die Akzente-Galerie in Minden versteht sich als Projekt zur Verständigung über Kunst und zur kulturellen Freizeitgestaltung. Getragen wird sie von einem Kreis aus Freunden und Partnern, das Programm ist entsprechend offen angelegt. Wer eine kommerzielle Programmgalerie erwartet, findet hier eher einen ehrenamtlich geführten Kunstort.
Das Offene Atelier in Brandenburg verbindet Töpferkurse für Kinder, Erwachsene und Senioren mit Ausstellungen und Veranstaltungsplanung. Der Schwerpunkt liegt auf der eigenen Praxis und der Vermittlung, nicht auf dem Verkauf fremder Positionen.
Die Galerie Boll & Steiniger in Aschaffenburg verbindet Ausstellungsbetrieb, Kunstverkauf und Rahmungen unter einem Dach. Das Programm ist breit angelegt und richtet sich ausdrücklich auch an Einsteiger. Wer eine klar profilierte Programmgalerie sucht, ist hier weniger richtig als jemand, der Kunst fürs eigene Zuhause sucht.
Die Keramik Galerie Faita besteht seit 1992 in Hameln und hat sich auf Keramik festgelegt. Vertreten werden nationale wie internationale Positionen, gezeigt werden Plastiken ebenso wie Gefäßkeramik. Eine Spezialisierung dieser Art ist selten, für Sammlerkeramik ist das Haus daher eine der wenigen festen Adressen im norddeutschen Raum.
Die Art Factory ncstreetsart in Passau verbindet künstlerische Arbeit mit therapeutischen Angeboten und versteht sich als kreativer Raum. Der Schwerpunkt liegt auf Streetart und der Begleitung von Menschen im gestalterischen Prozess. Ein klassischer Ausstellungs- und Verkaufsbetrieb ist das nicht.
Die Fondation Beyeler geht auf ein Kunst- und Buchantiquariat zurück, das Ernst und Hildy Beyeler 1952 in Basel in Galerie Beyeler umbenannten. 1982 folgte die Stiftung, 1997 der Museumsbau in Riehen. Aus dem Kunsthandel ist damit eine öffentlich zugängliche Sammlung geworden, was den Weg vom Händler zum Museum ungewöhnlich gut nachvollziehbar macht.